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eCommerce, Retail & Handel bei Berliner Start-ups

Die HTW Chur war mit Ihren Klassen DBM17 Teilzeit, DBM18 Teilzeit und DBM18 Vollzeit in Berlin zu Besuch, um in die digitale Welt der dort ansässigen Start-ups und auch etablierten Unternehmen einzutauchen. Die Studierenden hatten hier die Möglichkeit sich zwischen drei Vertiefungsthemen des Studytrips zu entscheiden: 

Gruppe 1: eCommerce, Retail, Handel
Gruppe 2: Technology, SmartCity, SmartEnergy, Smart Items
Gruppe 3: Advertising, Media, Agentur, (Online) Marketing, Publishing


 

Unsere Study Woche hatte das Thema eCommerce, Retail und Handel.

Am Sonntagnachmittag ging es bereits los für uns. Wir stiegen in Zürich in den Flieger und kamen eineinhalb Stunden später in Berlin Tegel an.

Am Montag begann der Tag mit der Fahrt zur SRH, unserer Berliner Partnerhochschule. Dort lernten wir die Ansprechpersonen vor Ort kennen und erhielten  eine kurze Einführung in das Programm.

Mit der U-Bahn und der S-Bahn fuhren wir zum ersten Stop: zu Immobilienscout24.

Thomas, der Produkt & Marketing Leiter und Jesko der HR Leiter gaben uns zwei Stunden lang viele und sehr interessante Einblicke in die Unternehmung. Wir erfuhren, dass die Firma ein Internet-Dinosaurier ist. Es gibt sie bereits über 20 Jahren. Diese Geduld hat sich ausgezahlt, denn sie belegen den 1. Platz  in Deutschland, wenn es um Immobilien geht. Ihre Seite wird pro Jahr 1.4 Milliarden Mal aufgerufen.

Von dieser grossen und etablierten Firma, ging es weiter zu einem (noch) kleinerem und neuerem Unternehmen. Die Firma Quarters (Medici) hat ein Konzept entwickelt, in dem klassische Wohnungen eines grossen Gebäudes, in viele kleine WG’s für Gleichgesinnte umgewandelt werden und so richtige Communitys entstehen können. Mit tollen, gemeinschaftlich genutzten Terrassen,  Fitness- sowie Aufenthaltsräumen wollen sie zeigen, dass wohnen auch ganz anders sein kann. Nach der Firmenpräsentation stellte sich uns Björn vor, er ist Chief Brand & Product Officer bei Quarters (Medici). Er zeigte uns, dass eine Marke nicht nur ein Logo ist, sondern, dass die ganze Firma das Konzept widerspiegeln muss.

 

Zum Ende des Tages ging es dann zu den Unternehmen b10 und fliit. B10 ist ein Venture Capital Investor. Daniel, Co-Founder, hat gemeinsam mit seinem Partner ein Konzept ausgearbeitet, in welchem sie in der Pre-Seed und Seed-Phase in Start-ups investieren, die laut ihnen eine Millionenidee haben. Von über 1’000 Ideen, die sie sich jährlich ansehen, investieren sie nur in 1-3 solcher Start-ups. Eines dieser drei ist fliit mit dessen Gründer Flavio. Flavio ist wahrscheinlich nicht der typische Start-up Gründer. Mit 40 Jahren, 3 Kinder und Ehefrau hängte er seinen Job an den Nagel, um seine Idee von einem Foodlogistik Unternehmen in die Tat umzusetzen. 76 Mal musste er seine Idee vor unterschiedlichsten Investoren pitchen bis er auf Daniel traf, der hinter seinem Konzept die Millionenidee sah…

Am Dienstag begann der Tag bei der Firma Eyeo GmbH. Die Firma hat ein Adblocker Programm entwickelt. Die zuständige Mitarbeiterin für den Social Media Bereich stellte uns ihren eher aussergewöhnlichen Job vor. Sie selbst beschreibt ihren Job als eine Mischung zwischen der Sucht nach sozialen Medien und ihrem Interesse an japanischen Bands. So ist sie den ganzen Tag auf sozialen Netzwerken unterwegs und postet unterhaltsame Memes, um die Internetnutzer auf witzige Art und Weise auf das Unternehmen aufmerksam zu machen.

 

Am Nachmittag ging es zu den Unternehmen Hometogo und als Tagesabschluss zu Movinga.

 

Hometogo hat mit ihrer Idee eine eigene Metasuchmaschine für Ferienunterkünfte auf ihrer Webseite zusammengestellt, welche das Buchen einer Reise für Familien und andere Zielgruppen vereinfachen soll. Ohne langes Recherchieren auf unterschiedlichen Webseiten können bei Hometogo Angebote einfach und schnell an einem Ort verglichen und gebucht werden.

Movinga ist ein Vermittlungsunternehmen zwischen Umziehenden und Umzugsfirmen. Durch sie muss keine der beiden Parteien unnötige Zeit in Planung und Umsetzung investieren, da Movinga die Organisation für sie übernimmt. Durch Virtual Reality und andere coolen Ideen wollen sie nun ihr Konzept für ihre Kunden verbessern, um den Umzug leichter gestalten zu können. Der geplante Markteintritt in die Schweiz hat leider nicht geklappt, doch sie möchten es in den nächsten Jahren noch einmal versuchen, da sie nun von vielen learned lessons profitieren können.

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